Alexander von Humboldt. L’introduction au Cosmos. Prodromes de la pensée échologique
DOI:
https://doi.org/10.18443/406Schlagwörter:
Chaîne des êtres, physionomie du globe, complémentarité des régions du monde, jouissance scientifique, philosophie de la natureAbstract
In der Einleitung zum „Kosmos“ entwickelt Alexander von Humboldt eine Reihe von Themen, die mit dem Aufkommen des ökologischen Denkens in Verbindung gebracht werden können. Er betont, dass das Verständnis des Zusammenspiels der Naturkräfte die Berücksichtigung aller Regionen der Erde erfordert. Das Verständnis der Gesamtheit der Naturphänomene, das die präzise Erforschung von Klima, Pflanzen, Mineralien und Himmelskörpern mit der Menschheitsgeschichte verbindet, erzeugt ein Gefühl der Erfüllung. Die Kette der Lebewesen in der Natur ist vergleichbar mit der der Menschheit in der Geschichte. Humboldt lässt sich von dem Geographen Ritter, der die Physiognomie der Erde charakterisierte, dem Astronomen Lalande und dem Mineralogen Elie de Beaumont inspirieren. Die Physik der Welt, dargestellt als Wissenschaft des Kosmos, befasst sich mit Teilaspekten aufgrund ihrer Verbindung zum Ganzen. Umweltfragen werden bereits in Humboldts Wissenschaftsdefinition angedeutet.
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