Alexandre de Humboldt: La très longue amitié d’une famille française
DOI:
https://doi.org/10.18443/405Schlagwörter:
Madame de Latour, Pariser SalonAbstract
Im Jahr 1798 lernten die Brüder Humboldt in Paris eine einflussreiche französische Familie kennen, zu deren Kreis unter anderem die Gräfin Regnaud de Saint-Jean d’Angély, der Astronom Delambre und der Akademiker Antoine-Vincent Arnault gehörten. Die zentrale Persönlichkeit dieses Kreises scheint damals eine gewisse Madame de Latour gewesen zu sein, deren Pariser Salon und Landhaus die Treffpunkte dieses „sehr hübschen Zirkels“ waren, wie Wilhelm von Humboldt ihn nannte. Am 3. Brumaire des An VII richtete Alexander von Humboldt, der sich auf der Durchreise in Lyon befand, an Madame de Latour – nachdem er ein Treffen mit ihr versäumt hatte – den ersten Brief nach seiner Abreise aus Paris mit Bonpland. Weitere Dokumente, darunter der Briefwechsel mit Delambre zwischen 1800 und 1804, zwei unveröffentlichte Briefe aus den Jahren 1810 und 1853 sowie ein Polizeibericht von 1817, ermöglichen es, eine der längsten Freundschaften im Pariser Leben Alexander von Humboldts nachzuzeichnen.
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